Archive for category Windows

Windows Media Player Symbolleiste unter Windows 7

Auch unter Windows 7 ist es möglich die Windows Media Player Symbolleiste zu nutzen. Benötigt wird dafür nur die wmpband.dll Datei von einer Windows Vista Installation. Hierbei ist darauf zu achten man auch nur eine Datei von einem 32-bit Vista auf einem 32-bit Windows 7 System nutzen kann. Das gleiche natürlich umgekehrt.

Die Datei kopiert man dann in das %ProgramFiles%\Windows Media Player Verzeichnis. Danach führt man dann die folgenden zwei Befehle aus:

regsvr32.exe "%ProgramFiles%\system32\wmp.dll"
regsvr32.exe "%ProgramFiles%\windows media player\wmpband.dll"

Nach einem Neustart und minimieren des Mediaplayers kann man dann auch unter  Taskleiste  -> Symbolleisten -> den Punkt Windows Media Player auswählen.

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Remote Desktop Connection Manager

Bisher habe ich meine Remote Desktop Verbindungen immer im Vision App Remote Desktop verwaltet. Eigentlich ein gutes Tool, nur leider nicht kostenlos und zu dem von einem Drittanbieter. Davor habe ich mRemote genutzt. Der Entwickler hat aber die Entwicklung eingestellt und arbeitet nun für Vision App.

Die einfachste Variante ist aber nach wie vor das Remotedesktop Snap-In für die Management Console. Genau die wollte ich letzte Woche auch nutzen.

Bei der Suche nach dem passenden Installationspaket bin ich dann über den Remotedesktop Connection Manager gestolpert. Der Remotedesktop Connection Manager ist von Microsoft selbst und lässt sich mit mRemote vergleichen.
Wie auch bei mRemote kann man im Remotedesktop Connection Manager eine Gruppe anlegen und dann verschieden Einstellungen vererben. Gerade wenn man viele Verbindungen verwalten muss, ist das eine sehr angenehme Sache.

Wer also noch ein Tool zur Verwaltung seiner Remotedesktop Verbindungen sucht, sollte sich den Remotedesktop Connection Manager auf jeden Fall mal anschauen.

Edit:

Gerade wollte ich eine neue Gruppe hinzufügen. Microsoft “denkt” da leider etwas anders wie ich und wahrscheinlich auch einige Andere.
Die ganzen Verbindungen werden alle in einer .rdg Datei abgespeichert. In dieser kann aber nur eine Gruppe existieren und der Versuch eine neue Gruppe an zu legen wird mit einer entsprechenden Fehlermeldung quittiert.

Man kann aber einfach über File => New eine neue Datei anlegen. Diese wird ganz normal im Stamm mit den Verbindungen angezeigt. Unterm Strich also nichts anderes als eine neue Gruppe. Hat natürlich den charmanten Vorteil, dass man diese Datei bequem z.B. mit dem Kollegen tauschen kann.

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Screenshots mit IrfanView (die 2.)

Vor kurzer Zeit habe ich ja schon mal darüber berichtet, wie man mit IrfanView Screenshots erzeugen kann. Mittlerweile ist IrfanView in der Version 4.27 draussen. In dieser Version gibt es den neuen Punkt  “Object selected with mouse” unter Capture.

Mit dieser Option ist es z.B. möglich, einzelne Leisten aus Programmen zu markieren und einen Scrennshot davon zu erzeugen:

Das ganze dann wieder in .exe gepackt und schon hat man ein prima Screenshot. Die .exe wurde mit AutoIt erzeugt (Danke Sasca!) und das ganze sieht dann so aus:

; Script Start – Add your code below here

Run(‘”C:\Program Files (x86)\IrfanView\i_view32.exe” /capture=6 /convert=d:\screenshots\$U(%Y%m%d-%H%M%S).jpg’)

Multitouch mit Windows und Synaptic Treibern

Heute morgen beim RSS Feeds lesen bin ich über caschy’s Artikel “Multitouch und Gestensteuerung für alle” gestolpert. Das das ganze mit modifizierten Synaptics-Treibern funktioniert hat mich nicht weiter verwundert.

Es gibt aber auch eine kostenlose Software die Multitouch bereitstellt. Voraussetzung sind natürlich Synaptics-Treiber. Das kostenlose Programm heißt Scrybe und gibt es hier zum download.

Deutsche Nutzer können Probleme bekommen und das Programm könnte nicht einwandfrei funktionieren. Um diesen Fehler zu beheben muss man die Datei scrybeus.dll in scrybegr.dll umbennen. Danach benötigt Scrybe einen Neustart.

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Nicht aktive Geräte im Windowsgerätemanager anzeigen

Wenn man alte Gerätetreiber aus Windows entfernen möchte (z.B. eine USB-Maus, die man vor Urzeiten mal installiert hat) so reicht es nicht aus, im Gerätemanager “Ausgeblendete Geräte anzeigen” zu aktivieren. Man muss dafür extra eine Umgebungsvariable setzen.

set DEVMGR_SHOW_NONPRESENT_DEVICES=1

Danach startet man den Gerätemanager (devmgr.msc) und aktiviert die Option “Ausgeblendete Geräte anzeigen“. Nun werden alle inaktiven Geräte angezeigt.

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Screenshots mit IrfanView

Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit schnell und einfach Screenshots zu machen. Bedingungen waren eigentlich sehr einfach:

  • Es sollen keine überflüssigen Dialoge erscheinen oder Klicks erforderlich sein.
  • Die Dateien sollen automatisch in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt werden.
  • Die Software sollte nichts kosten.

IrfanView bietet diese Möglichkete und hat außerdem noch die nette Option Capture. Beispiel:

i_view32.exe /capture=4 /convert=c:\screenshots\$U(%Y%m%d-%H%M%S).jpg

Mein Kollege der sich etwas mit AutoIT auskennt hat mir das ganze dann schnell in eine .exe gepackt, die ich dann einer Taste auf dem Keyboard zugeordnet habe. Nett an der ganzen Geschichte finde ich die Auswahl des Bereiches.


God Mode unter Windows Vista / Windows 7

Heute bin ich mal wieder per Zufall über eine Interessante Sache gestolpert.

Unter Windows Vista und Windows 7 erreicht viele Einstellungen der Systemsteuerung schon sehr bequem über den Suchendialog im Startmenü. Manchmal weiss man aber nicht so genau, unter welchem Punkt die Einstellung steht, die man sucht. Hier hilft der GodMode.

Dazu erstellt man einen Ordner mit dem folgenden Name:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Dieser Ordner sieht dann so aus:

Man kann jetzt auch einzelne Elemente mit dieser “Funktion” nutzen. Eine Auflistung der einzelnen Elemente findet man hier.

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Dateianhänge in Outlook 2007 freischalten

In Outlook 2007 werden bestimmte Anhänge blockiert., d.h. es kann auf bestimmte Dateien, die in einer Mail als Anhang beigefügt sind nicht zugegriffen werden. Man erhält dann die Meldung:

Outlook hat den Zugriff auf die folgenden potenziell unsicheren Anlagen blockiert.

Man kann nun bestimmte Anhänge wieder freischalten. Dazu navigiert man in der Registry zu folgendem Key:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Outlook\Security

Sollte noch keine Zeichenfolge mit dem Namen Level1Remove existieren, so muss diese neu erzeugt werden. Unter diesem Key trägt man nun alle Dateierweiterungen ( exe, bat, pst…) die freigeschaltet werden soll ein. Ein Trennung der einzelnen Erweiterungen erfolgt mit dem Semikolon.

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Powershell und Versionen

Mit der Powershell von Microsoft ist es sehr einfach Versionen auszulesen und zu vergleichen. Versionsnummer können sehr einfach mit dem cmdlet get-fileversioninfo aus den Powershell Community Extensions ausgelesen werden.

get-fileversioninfo c:\wind0ws\notepad.exe

Nun will man eventuell verschiedene Versionen vergleich. Meistens sind die Versionsnummer aber oft wie folgt angegeben: 8.2.4.5, so das ein einfacher mathematischer Vergleich nicht ohne weiteres möglich ist.

Powershell hat hierfür aber folgende nette Funktion:

([version]$v1).CompareTo([version]$v2)

Als Antwort bekommt man dann -1, 0, 1 zurück.

-1 $v1 ist die ältere Version (1.1.1.1)

0 beide Versionen sind gleich

1 $v2 ist die neure Version (1.2.1.1)

Beispiel:

c:\> $v1=”1.1.1.1″
c:\> $v2=”1.1.2.1″
c:\> ([version]$v1).CompareTo([version]$v2)

-1

c:\> $v1=”2.1.1.1″
c:\> ([version]$v1).CompareTo([version]$v2)

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VirtualStore unter Windows Vista und Windows 7

Mehrmals bin ich bereits über den VirtualStore bei Windows Vista gestolpert. Seit Windows Vista versucht Microsoft strickter zwischen Benutzerdateien und Anwendungsdateien zu trennen.

Nehmen wir mal als Beispiel eine Anwendung mit dem Namen App. Diese Anwendung wird ganz normal nach c:\Program Files\App installiert.

Beim ersten Start von App unter dem normalen Bentzeraccount poppt ein Konfigurationswizard auf, der diverse Einstellungen den Benutzerwünschen entsprechend anpasst und diese Einstellungen dann in der folgenden Datei speichern will c:\Program Files\App\settings.ini

Hier greift dann der VirtualStore, der, wie der Name schon vermuten lässt, Teil des Virtualisierungskonzept unter Windows Vista und Windows 7 ist. Sobald eine Anwendung versucht in c:\Program Files zu schreiben, ohne genügend Berechtigungen zu haben, wird dieser Zugriff in den Virtualstore des jeweiligen Benutzers umgeleitet. Dieser befindet sich unter C:\Users\USERNAME\AppData\Local\VirtualStore. Hier können dann verschiede Ordner wie z.B.  Program Files oder Windows sein, denn diese Technik greift nicht nur beim Program Files Ordner.

Im Zusammenhang mit dem VirtualStore gibt es einige Punkte zu beachten:

  1. Es findet keine Verlinkung statt. D.h. die Datei, die vom Programm im Ordner c:\Program Files\App\settings.ini angelegt wird, befindet sich im VirtualStore Ordner des jeweiligen Benutzers.
  2. Wenn man nach der Datei settings.ini  suchen würde, würde man sie, obwohl sie im VirtualStore Ordner liegt nicht finden, da dieser Ordner nicht indiziert wird.
  3. Der Administrator ist “nicht betroffen”. D.h. wenn der Administrator den oben genannten Config Wizard ausführen würde, würde die Datei auch im eigentlichen Ordner liegen.
  4. Eine von Hand modifzierte Datei in c:\Program Files wird von dern entsprechenden Anwendung nicht gelesen werden, da Windows weiterhin alle Schreib- und Lesezugriffe in den Virtualstore umlenken würde.
  5. Der VirtualStore ist, wie man dem Pfad oben entnehmen kann, benutzerbezogen. Ein neuer Benutzer wird demnach nie die vorgenommen Einstellungen erhalten.

Diese Richtlinie kann natürlich deaktiviert werden:

Windows Vista:

Local Security Policy -> Security Settings -> Local Policies -> Security Options -> User Account Control: Virtualize file and registry write failures to per-user locations

Windows 7:

Lokale Sicherheitsrichtlinien -> Sicherheitseinstellungen (Überordner) -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen -> Benutzerkontensteuerung: Datei- und Registrierungsschreibfehler an Einzelbenutzerstandorte virtualisieren.

Ein einfaches deaktivieren der User Account Controll reicht hier nicht aus.

Befindet man sich mit dem Windows Explorer in einem Programm Ordner, so zeigt Microsoft, sobald Dateien im VirtualStore liegen einen zusätzlichen Button in der Leiste an. Über den Button Komatibilitätsdatein landet man dann im VirtualStore Ordner.

20091104 - 136

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