Nach der Installation funktioniert schon erst mal erstaunlich viel. Trotzdem gibt es ein paar Punkte die mir nicht sofort gefallen und wo ich zusammen mit meine Bruder Andreas etwas nachgeholfen habe.
Hier nun erst mal ein lspci Auszug: show
Video
Das erste was mir nach ein paar Minuten aufgefallen ist, ist, das die ganzen Fensteranimationen etwas “träge” sind. Abhilfe schafft das “no-backfill” Patch. Dazu trägt man in der /etc/apt/sources.list folgende Zeile ein: show
Den passenden gpg kann man dann mit folgendem Befehl installieren: show
Danach sollte man dann einmal den X-Server neu starten.
Anmeldesound im Gnome deaktivieren
Der Anmeldesound unter Gnome lässt sich auch nicht mehr so einfach wie bisher deaktivieren. In Karmic Koala ist der Anmeldesound ein Startup Programm. Um dieses zu deaktivieren geht man wie folgt vor: show
HDAPS (IBM Active Protection System Linux Driver)
Zuerst müssen die Sources für das Modul und der Deamon installiert werden:
sudo aptitude install tp-smapi-source hdapsd
Danach muss modul assistant ausgeführt werden:
m-a a-i tp-smapi
Einen Funktionstest kann man mit Befehl hdapsd ausführen. Wie ich auf dieser Seite erfahren habe, gibt es das zugehörige Applet anscheinend auch schon fertig kompiliert unter ppa.launchpad.net.
Folgender Eintrag muss in der sources.list gemacht werden:
deb http://ppa.launchpad.net/whoopie79/ppa/ubuntu karmic main
Der Public Key muss dann natürlich auch wie unter der Sektion Video beschrieben noch mal importiert werden.
Danach kann man dann mit aptitude install das Paket installieren:
sudo aptitude install gnome-hdaps-applet
Damit man das Applet dann auswählen kann, sollte man kurz ein pkill gnome-panel ausführen. Danach kann man dann das Apllet hinzufügen.
Grub
Diesen Punkt haben wir uns extra bis zum Schluss verwahrt, da er nicht ganz ohne ist. Seit Karmic Koala wird der Grub 2 installiert. Der erste Punkt der sich recht einfach fixen lässt ist der Mute Schalter am Keyboard. Unter Gnome kann man mit dieser Taste zwar den Sound ausschalten, aber nicht wieder anschalten. Außerdem gibt es noch die ThinkVantage-Taste die nicht ohne weiteres genutzt werden kann.
Damit dieses Funktioniert muss in der /etc/default/grub folgender Eintrag angepasst werden:
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=" quiet acpi_osi=\"Linux\" vga=794"
Für die Funktionstasten ist der Punkt acpi_osi=\”Linux\” entscheidend.
Außerdem habe ich in dieser Zeile noch die Option splash entfernt und und den Parameter vga=794 hinzugefügt. Überall im Internet findet man die Anweisung, das man die Option GRUB_GFXMODE= passend setzen soll. Dieser Paramter ändert aber nur die Auflösung für das Grub splash Image. Die eigentliche Konsole wir damit auf keine höhere Auflösung umgestellt. Der Parameter vga=794 wird beim booten zwar als deprecated angemeckert, funktioniert aber.
Das R500 kann folgende FB-Modes: show
Mit vga=794 wird der Framebuffer auf 1280x1024x24 gesetzt. Dies ist keine saubere Lösung, aber etwas anderes funktionierendes habe ich bisher noch nicht gefunden. Was im Internet auch noch empfohlen wird ist einfach den Paramter gfxpayload=keep zu setzen. Danach bootete mein Notebook gar nicht mehr und ich durfte die wunderbare Wiederherstellungsbootoption kennen lernen
UPDATE:
Nach langem hin und her habe ich es dann endlich und Lucid geschafft, die Auflösung in der Konsole anzupassen. Alles weitere findet ihr hier.