Immer wieder hatte ich Probleme mit dem Grub2. Bisher habe ich es nie geschafft die Auflösung von der Default Auflösung zu ändern. Meistens habe ich es nur “teilweise” hinbekommen. Nachdem ich mich dann etwas damit beschäftigt habe, was alles beim Bootvorgang passiert, wurde mir so langsam alles klar.
In der Standardkonfiguration haben folgende Punkte Einfluss auf die Auflösung beim Bootvorgang:
- Kernel
- Initrd
- Plymouth
Folgende Pakete müssen auf jeden Fall installiert sein:
v86d
Fangen wir mit dem leichtesten Punkt an: Plymouth
Plymouth wird im grub mit dem splash Parameter angegeben. Wer eine ATI oder NVIDIA Grafikkarte hat, der hat vielleicht schon diese leicht komische Farbe direkt nach dem Grub Menu gesehen (Bei mir, mit einer ATI Karte, war es ein ziemlich fieses lila.)
Der Grund hierfür ist recht einfach. Ich zitiere hier mal einfach aus dem ubuntuusers Wiki:
Für einen flackerfreien Startvorgang greift Plymouth auf das Kernel basierte Mode-setting(KMS)
zurück. Dieses wird jedoch von den proprietären Grafiktreibern von ATI und NVIDIA derzeit nicht unterstützt. Dadurch kann der Grafikmodus des Framebuffers
nicht durch Plymouth gesetzt werden und der Bootsplash wird nur in einer Auflösung von 640×480 Pixeln sowie einer Farbtiefe von 4 Bit pro Pixel angezeigt, was entsprechend unschön aussieht.
Ich habe dann beschlossen, dass ich einen “bunten” Bootscreen nicht benötige und habe den entpsrechenden Parameter deaktiviert.
Kommen wir nun zum nächsten Punkt: Initrd
Damit die Auflösung passt, muss man initrd angeben, dass er das uvesafvb Modul beim start lädt. Meine /etc/initramfs-tools/modules sieht so aus:
Dort habe ich die lezte Zeile eingefügt.
Der letzte Punkt ist dann der Grub2 selbst.
Die /etc/default/grub habe ich wie folgt angepasst:
Wichtig hier sind dann die folgenden Zeilen:
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT=”quiet acpi_osi=\”Linux\” nomodeset video=uvesafb:mode_option=1400x1050x16,mtrr=3,scroll=ywrap”
GRUB_GFXMODE=1400×1050
GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=1400×1050
Die maximale Auflösung bekommt über den Befehlt vbeinfo in der Grub Kommandozeile raus.
Mit den Befehlen
sudo update-grub2
und
sudo update-initramfs -u
wird dann die /boot/grub/grub.cfg angepasst und das inird image “gebacken”. Danach sollte man dann endlich eine ordentliche Auflösung auf der Konsole haben.
zurück. Dieses wird jedoch von den proprietären Grafiktreibern von ATI und NVIDIA derzeit nicht unterstützt. Dadurch kann der Grafikmodus des
nicht durch Plymouth gesetzt werden und der Bootsplash wird nur in einer Auflösung von 640×480 Pixeln sowie einer Farbtiefe von 4 Bit pro Pixel angezeigt, was entsprechend unschön aussieht.