Bisher habe ich meine Remote Desktop Verbindungen immer im Vision App Remote Desktop verwaltet. Eigentlich ein gutes Tool, nur leider nicht kostenlos und zu dem von einem Drittanbieter. Davor habe ich mRemote genutzt. Der Entwickler hat aber die Entwicklung eingestellt und arbeitet nun für Vision App.

Die einfachste Variante ist aber nach wie vor das Remotedesktop Snap-In für die Management Console. Genau die wollte ich letzte Woche auch nutzen.

Bei der Suche nach dem passenden Installationspaket bin ich dann über den Remotedesktop Connection Manager gestolpert. Der Remotedesktop Connection Manager ist von Microsoft selbst und lässt sich mit mRemote vergleichen.
Wie auch bei mRemote kann man im Remotedesktop Connection Manager eine Gruppe anlegen und dann verschieden Einstellungen vererben. Gerade wenn man viele Verbindungen verwalten muss, ist das eine sehr angenehme Sache.

Wer also noch ein Tool zur Verwaltung seiner Remotedesktop Verbindungen sucht, sollte sich den Remotedesktop Connection Manager auf jeden Fall mal anschauen.

Edit:

Gerade wollte ich eine neue Gruppe hinzufügen. Microsoft “denkt” da leider etwas anders wie ich und wahrscheinlich auch einige Andere.
Die ganzen Verbindungen werden alle in einer .rdg Datei abgespeichert. In dieser kann aber nur eine Gruppe existieren und der Versuch eine neue Gruppe an zu legen wird mit einer entsprechenden Fehlermeldung quittiert.

Man kann aber einfach über File => New eine neue Datei anlegen. Diese wird ganz normal im Stamm mit den Verbindungen angezeigt. Unterm Strich also nichts anderes als eine neue Gruppe. Hat natürlich den charmanten Vorteil, dass man diese Datei bequem z.B. mit dem Kollegen tauschen kann.

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